HIGHSPEED
INTERNET FÜR
DIE HOCHSCHULE

So online geht Studieren heute

Online studieren wird immer beliebter. An diesem Trend orientiert sich auch das Angebot der Hochschule Fresenius.

Lesedauer: ca. 4 Minuten
 

Haben Sie nicht so viel Zeit? Kein Problem: Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

  • Für den Bereich Wirtschaft und Medien nutzt die Hochschule Fresenius eine Gesamtbandbreite von 2,4 Gbit/s. In 30 Tagen hat die Lernplattform für das Fernstudium onlineplus etwa 37 Terrabyte Traffic.

  • Gerade für ländliche Regionen könnte ein Online-Fernstudium eine gute Alternative sein.

  • Für Hochschulen spielt die Digitalisierung aber nicht nur in Sachen Lehre eine herausragende Rolle, sondern auch für die Forschung und die Verwaltung.

  • Und die Zukunft hält noch viel bereit. So werden in Japan schon Lehrroboter getestet.

  • In unserem kostenlosen Whitepaper lesen Sie, wie die deutsche Bildungslandschaft auf die Digitalisierung eingestellt ist.

 

Hochschullehre aus dem Greenscreen-Studio

Mit schnellen Schritten eilt Prof. Weber durch den Mediapark in Köln. In den hohen, modernen Gebäuden befinden sich die Räume der Hochschule Fresenius. Für den Professor steht heute keine Vorlesung auf dem Stundenplan, sondern die Aufzeichnung seines Webinars im hochschuleigenen Greenscreen-Studio. Seine Studenten werden sich das Video später online ansehen. Der Studiengangsleiter für Medien- und Kommunikationsmanagement ist seit fast zwei Jahren für das Fernstudium der Hochschule Fresenius, onlineplus, verantwortlich. Seit 2015 gibt es neben dem klassischen Präsenzstudium ein Online-Fernstudium – und das wird immer beliebter: Das Studium passt sich dem Leben an, nicht umgekehrt, lautet das Motto.

„Unser Fernstudium ist die gelebte Digitalisierungsstrategie der Hochschule Fresenius. In der heutigen Zeit versuchen wir, uns den Bedürfnissen der Studierenden anzupassen,“ berichtet Prof. Weber begeistert.

Lernen to go

Die Digitalisierung hat die Hochschullandschaft längst erfasst und auch die Nachfrage nach mehr Dynamik und Flexibilität wächst: Für immer mehr Studierende kommt ein Vollzeitstudium nicht mehr in Frage, da sie nebenbei arbeiten oder Start-ups gründen, Angehörige pflegen oder Kinder haben. Prof. Engelsleben, Präsident der Hochschule Fresenius, erkennt zwei Trends: „Alles wird mobiler und die Zeit wird knapper. Wir haben den Coffee to go, warum dann nicht auch Lernen to go?“ Wenn der Studierende an dem Ort lernt, wo er sich gerade befindet und wann er Zeit hat, dann kann die Hochschule mehr sein als ein Ort, an dem man sich Wissen abholt. Deshalb sehen sich Professoren heute eher als Moderatoren oder Coaches, die die Studierenden beim Lernen begleiten.

Erfahren Sie mehr über den digitalen Wandel in unserem Whitepaper:

Work-Life-Balance im Studium

Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass das klassische Präsenzstudium out ist. Die Art und Weise zu studieren, ist nur viel flexibler geworden. Für berufsbegleitende Studiengänge bietet die Hochschule Fresenius beispielsweise das „Work-Life-Balance“-Modell an. Dort können Studierende Online-Module optional hinzubuchen. Und umgekehrt ist es im Fernstudium der Hochschule Fresenius, onlineplus, möglich, bei Sehnsucht nach Kommilitonen und dem guten alten Hörsaal Präsenzmodule zu wählen.

Digitale Transformation auch in der Lehre

Bei Prof. Weber geht es heute in seinem Webinar um digitale Transformation im Marketing. Die Digitalisierung ist also auch bei den Studieninhalten angekommen.

 

Da steckt HighSpeed drin!

Viele Bereiche der Hochschule Fresenius sind auf HighSpeed Internet angewiesen. Die obenstehende Bildergalerie zeigt Anwendungsfälle aus dem Hochschulalltag.

 

 

Breitbandausbau für mehr Lehr- und Lernqualität

Nicht nur das Fernstudium der Hochschule Fresenius, onlineplus, sondern auch der komplette Hochschulalltag geben ein ausgezeichnetes Beispiel für unsere zukünftige Gigabit-Gesellschaft: Immer mehr Bereiche unseres Lebens sind online miteinander vernetzt – dafür benötigen wir HighSpeed Internet. Die Hochschule Fresenius nutzt beispielsweise für den Bereich Wirtschaft und Medien eine Gesamtbandbreite von ca. 2,4 Gbit/s. Allein in den letzten 30 Tagen hatte die Lernplattform für das Fernstudium onlineplus etwa 37 Terrabyte Traffic.

Digitale Versorgung auf dem Land

Doch nicht nur die Hochschule benötigt passende Bandbreiten, um ihr digitales Angebot erstellen und anbieten zu können – auch bei den Studierenden zu Hause muss die digitale Versorgung stimmen. Denn „Home-Office“ ist auch im Unialltag ein Thema. Viele Studierende nutzen zu Hause die Videochat-Funktion, laden sich Unterrichtsmaterialien herunter oder schauen sich eine Vorlesung als Videostream an. 

Das Online-Fernstudium könnte ein Booster für ländliche Regionen sein: Junge Menschen müssten dann gar nicht erst in die großen Städte ziehen, um in den Genuss von Hochschulbildung zu kommen. Die Folge wäre, dass die hochqualifizierten jungen Menschen nach ihrem Hochschulabschluss an ihrem Wohnort bleiben, dort Unternehmen gründen oder als Fachkraft die hiesige Wirtschaft fördern könnten.

Allerdings zählt Deutschland beim Glasfaser-Ausbau im OECD-Durchschnitt zu den Schlusslichtern. „Selbst Städte sind sehr unterschiedlich ausgebaut, manchmal entscheidet die Straßenseite oder die Hausnummer über die verfügbaren Angebote. In Köln kann die Hochschule Fresenius zum Beispiel auf ein sehr starkes Netz zurückgreifen, wohingegen andere Standorte schlechter angebunden sind“, erklärt Hochschulpräsident Prof. Engelsleben. Damit die deutsche Bildungslandschaft im internationalen Vergleich nicht abgehängt werde, müssen auch beim Breitbandausbau Fortschritte verzeichnet werden, fordert der Hochschulpräsident. 

Mehr Studien zum digitalen Wandel in der Bildungslandschaft finden Sie in unserem Whitepaper:

 

 
Welche Herausforderungen durch digitale Lernmedien bewältigt werden können

"Einfach nur ein Skript hochladen - das reicht nicht"

Prof. Engelsleben, Präsident Hochschule Fresenius

Hochschulpräsident Prof. Engelsleben

Hochschulpräsident Prof. Engelsleben sieht in der Digitalisierung viele Chancen für die Hochschule von morgen.

Portrait des Präsidenten der Hochschule Fresenius, Prof. Engelsleben.

Hochschulpräsident Prof. Engelsleben sieht in der Digitalisierung viele Chancen für die Hochschule von morgen.

Wie digital ist die Hochschule?

Das Schlagwort „Digitale Hochschule“ umfasse drei Punkte, erklärt Prof. Engelsleben. Zum einen muss die Digitalisierung selbst Inhalt und Thema des Studienangebots werden, wie zum Beispiel bei den Studiengängen „Change Management and Decision Making“ (M.A.), „Digital Engineering Management“ (MBA) oder „Online Marketing“ (M.A.). Zum anderen geht es aber auch um die Digitalisierung der Verwaltung, gerade an der Schnittstelle zu den Studierenden. Dabei werden etwa digitale Prüfungsakten oder Echtzeit-Informationen über Raumänderungen eingeführt. Hochschulpräsident Prof. Engelsleben sieht in der Digitalisierung viele Chancen für die Hochschule von morgen.Studiengänge haben vermehrt die Digitalisierung im Fokus.

Als Drittes müssen sich zudem die Lehr- und Lernszenarien verändern: Interaktive Übungen, Einbindung von Videos, elektronische Lernumgebungen oder Online-Sprechstunden. Eine große Herausforderung, nicht nur bezüglich der erforderlichen Bandbreite, sondern insbesondere für das ältere Lehrpersonal: Sie müssen sich auf die Digital Natives einstellen, die beim Thema neue Technologien und dem Umgang mit selbigen schon einen Wissensvorsprung haben. Online-Sprechstunden unterstützen Studierende im Fernstudium.

Um sich an die Bedürfnisse der jungen, digitalen Generation anzupassen, wird etwa in japanischen Schulen schon der Einsatz von Robotern untersucht. Auch Prof. Engelsleben rechnet mit einer Ergänzung der klassischen Lehre, jedoch mit einer Einschränkung:

„Für uns als private Hochschule wird die Interaktion zwischen Professoren und Studierenden immer im Vordergrund stehen. Dennoch wird mit Voranschreiten der künstlichen Intelligenz diese Technologie auch eines Tages Einzug in den Hörsaal halten."

Prof. Engelsleben

Schnelles Internet ist auch an anderer Stelle attraktiv: „Es kann sein, dass hier gelegentlich auch mal der ein oder andere Film in Lernpausen angeschaut wird. Wenn Bandbreite da ist, wird sie auch genutzt“, schmunzelt Prof. Engelsleben.

 

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Bildung zum Download: In unserem Whitepaper erfahren Sie, wie sich die deutsche Bildungslandschaft auf die Digitalisierung einstellt.

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