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Warum brauchen Geschäftskunden IP-Adressen für IPv4 und IPv6?

Das Internet erhält neue Postanschriften. Doch der Umzug von IPv4 zu IPv6 dauert lange. Daher sollten Server für Firmen-Webseiten beide Adress-Systeme nutzen. Mit Unitymedia kein Problem.

Warum Geschäftskunden IP-Adressen für IPv4 und IPv6 brauchen

Jeder Computer, Netzwerkdrucker und WLAN-Router, jedes Smartphone und jede Webseite braucht eine IP-Adresse. Das sind die Postanschriften, über die Ziele im Internet erreichbar sind. Sie werden nach bestimmten Regeln zugewiesen. Lange Zeit war der IPv4-Standard (Internet Protocol Version 4) dafür maßgeblich. Rund 4,3 Milliarden verfügbare IP-Adressen hat er zu bieten. Als sich Fachleute 1981 darauf einigten, schien das mehr als genug.

IPv6 ist die Zukunft, aber IPv4 noch nicht Vergangenheit

Doch heute ist klar: Künftig reicht die Anzahl der IPv4-Adressen nicht mehr. Schließlich wächst das Internet gewaltig. Inzwischen klinken sich Kühlschränke, Glühbirnen, Autos und viele weitere Geräte ins Internet ein. Dafür brauchen sie unverwechselbare Koordinaten, die im Zweifelsfall dann fehlen, wenn zum Beispiel die neue Firmen-Webseite ans Netz soll.

Den sprunghaft gestiegenen Adressbedarf regelt daher ein neuer Standard: IPv6. Dessen Schema weist jedem Ziel im Internet eine deutlich längere Kennung mit 128 statt wie bisher 32 Ziffern zu. Daraus ergibt sich die unvorstellbare Menge von 340 Sextillionen möglichen IP-Adressen. Seit 2012 greift das System auch in Deutschland. Schon drei Jahre später hätte es IPv4 vollständig ablösen sollen.

Doch noch immer sind viele ältere Geräte im Netz, die nicht mit dem modernen IPv6-System kompatibel sind. Daher ist es keine gute Idee, eine Webseite auf einem Server ausschließlich über eine IPv6-Adresse zugänglich zu machen. Deren Betreiber riskieren dann, für einen Teil von Nutzern nicht erreichbar zu sein. Das ist für eine geschäftlich genutzte Internet-Präsenz natürlich keine Option.

So bleibt die Firmen-Webseite garantiert erreichbar

Deshalb sollten Geschäftskunden einen Internet-Anschluss wählen, der den Zugang zu beiden Adress-Systemen gewährleistet. Aus diesem Grund bietet Unitymedia Selbständigen und kleinen Unternehmen Office-Pakete mit IPv4- und IPv6-Adressen an. Auf Wunsch lassen sie sich als statische IPv4-Adressen festlegen. Dadurch eignen sie sich besonders für den Betrieb eigener Web-, Mail- und Fileserver sowie für die Nutzung von VPN-Zugängen. Je nach Geschäftsbedarf stehen verschiedene Business-Tarife zur Auswahl.

© Unitymedia

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