Mehr Wissen: Sicherheit

Mit der Cloud mehr Sicherheit

Mehr Sicherheit dank der Cloud

Cloud-Technologien haben in den letzten Jahren einen festen Platz im Unternehmensalltag erobert. Durch solche Systeme lassen sich Daten verschlüsselt und durch sichere Passwortverfahren schützen. Ein Beispiel hierfür ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die viele bereits vom eigenen Smartphone kennen. In der Cloud können Daten aber nicht nur sicher gespeichert werden. Vielmehr können hier bereits diejenigen Programme genutzt werden, die für die Generierung und Bearbeitung der Daten zur Anwendung kommen. Cloud-Systeme sind zu empfehlen, weil sich die Cloud-Umgebung an einem sicheren und geschützten Ort befindet. Zudem sind sämtliche Daten entweder redundant vorhanden oder mit einem Backup-System gesichert.

Backups sind ein absolutes Muss. Ihren Wert erkennen viele aber erst, wenn Daten verloren gegangen oder beschädigt wurden. Auch für die regelmäßigen Backups liefert die Cloud eine gute Lösung. Denn hier erfolgen Backups der hinterlegten Daten automatisch beim und vom Cloud-Anbieter. Wenn dennoch Daten auf einer lokalen Festplatte hinterlegt sind, müssen Backups zwingend selbst durchgeführt werden.

Herkömmliche Festplatten speichern Daten magnetisch auf speziellen rotierenden Metallplatten. Mögliche Fehlerquellen wie mechanischer Verschleiß, starke Erschütterungen und die begrenzte Lebensdauer sind Ursachen für Datenverluste oder zerstörte Daten. Der Trend geht daher immer mehr hin zu SSD-Festplatten (Solid-State-Drive). Sie bestehen aus elektronischen Speicherbausteinen und benötigen keine mechanischen und rotierenden Elemente. Zudem sind sie wesentlich schneller als herkömmliche Festplatten und sie sind immun gegen Erschütterungen. Daten lassen sich nicht mehr löschen oder überschreiben.

Datensicherung dank mehrerer Festplatten

So genannte RAID (Redundant Array of Independent Disks) verringern zudem die Gefahr einer Beschädigung oder des Verlusts von Daten im Falle einer defekten Festplatte. Mehrere Festplatten werden schließlich so zusammengefügt, dass sie für den Anwender als eine Festplatte erscheinen. Fällt ein Laufwerk aus, stellt aufgrund gezielt redundanter Informationen ein Rebuild nach dem Ersatz der defekten Platte den ursprünglichen Zustand wieder her. Backups werden aber auf keinen Fall ersetzt.

Der Diebstahl von Daten wird oft viel später oder gar nicht bemerkt. Eine Verschlüsselung der Daten ist daher eine Lösung. Ohne Passwort sind Daten schließlich wertlos. Gerade bei mobilen Geräten ist es wichtig, die lokale Festplatte zu verschlüsseln. Auch USB-Sticks oder externe Festplatten sollten immer mit einem sicheren Schlüssel als Passwort geschützt werden. Gerade bei der Vielzahl an Passwörtern lohnt sich ein so genannter Passwort-Safe. Und um sichere Passwörter zu finden, ist der Einsatz eines Passwortgenerators sinnvoll.

Datendiebstahl wird oftmals über Phishing in die IT-Strukturen verursacht. Dieses so genannte Social Engineering hat das Ziel, dass der Empfänger einer Phishing-Mail eine Datei oder einen Link innerhalb einer E-Mail öffnet oder anklickt. Gelingt das, wird zumeist ein Trojaner ins System installiert. Da helfen Firewall-Systeme und Antivirensoftwares. Bei der Wahl ist es allerdings wichtig, darauf zu achten, dass keine Einbuße der Geschwindigkeit zu spüren ist.

 

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