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IoT – Ein Zuhause für Gebäudedaten

Das Internet of Things (IoT) hält Einzug in die Immobilienwirtschaft

Wer Häuser vernetzt, kann den Verbrauch besser kalkulieren und den Aufwand für die Instandsetzung reduzieren. Und das ist längst nicht alles.

Die Installation von Sensormessgeräten erlaubt die digitale Auswertung technischer Anwendungen.

Smarte Sensormessgeräte können oftmals an bereits bestehenden technischen Anlagen angebracht werden.

Wer sich schnelles Internet zuhause wünscht, hat vermutlich eine tolle Serie ins Auge gefasst, die er streamen möchte, will blitzschnell im Internet surfen oder eine Runde online zocken. Doch schnelles Internet ist nicht nur attraktiv für private Bewohner. Auch Wohnungsunternehmen profitieren vom Ausbau ihrer Internet-Infrastruktur und können sich dadurch nicht nur Vorteile sichern, sondern Strukturen und Arbeitsprozesse vereinfachen. Eine stabile Internetverbindung ist nämlich die Basis für moderne Gebäudekonnektivität.

In umfassend vernetzten Gebäuden lässt sich die Technik aus der Ferne auslesen, steuern und warten. Smarte Sensoren vernetzen Wasserzähler, Rauchmelder und die Heizungsanlage. So erhalten Wohnungsunternehmen in Echtzeit Daten zum Zustand der Technik und haben stets einen Überblick über den aktuellen Verbrauch. Vorbei die Zeit der Papierberge und Karteileichen, mit dem Internet of Things können Dokumente und Unterlagen gebündelt von Wohnungsunternehmen und Vermietern digital abgelegt und unkompliziert verwaltet werden. So muss niemand mehr persönlich ins Haus, um den Wasser- und Wärmeenergieverbrauch abzulesen. Wärme-, Klimatechnik und Licht lassen sich intelligenter steuern, wenn Algorithmen dabei Anwesenheit, Wetter und Raumklima berücksichtigen. Und Schimmel hat keine Chance, wenn Sensoren bei zu feuchter Luft Alarm schlagen. Beschwerden über kaputte Lampen entfallen, sobald smarte Leuchtmittel ihren Ausfall selbst melden. Und durch die intelligente Messtechnik fallen zu niedrige Füllstände und Leckagen in Rohren und Anlagen schnell auf.  Da die Brandmelder ihren Batterieladestand selbst mitteilen, steht seltener ein Besuch des Kundendienstes an. Obendrein birgt das Internet of Things auch Vorteile für die Bewohner, die über Sprachassistenten und Smartphone ihre Wohnungstechnologie steuern können.

Die Zukunft ist vielversprechend. Vieles, was jetzt noch Handgriffe, Anfahrten und Papierkram verursacht, lässt sich im und rund um das Smart Building schon bald automatisieren. Das Internet of Things macht es möglich.

Noch mehr wissen:

Damit die Hardware der smarten Sensoren untereinander und zusammen mit dem Netzbetreiber harmoniert, setzen Gebäudebetreiber am besten auf offene IoT-Plattformen, die sehr breit aufgestellt sind. Lösungen mit proprietären Funkstandards sind nicht empfehlenswert. Dabei binden sich Gebäudebetreiber nämlich an den Dienstleister einer smarten Anwendung. Wer zukunftssicher investieren möchte, sollte auf weit verbreitete Funkprotokolle wie Standard Wireless M Bus oder Zigbee setzen. Damit sichert man sich die Freiheit, weitere, vielleicht heute noch gar nicht bekannte Anwendungsfälle zu realisieren oder – falls nötig – auch den Anbieter einzelner Anwendungen zu wechseln.

© Getty Images

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