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ANGA COM - „Smart Living“ COMmt

Das Internet der Dinge erobert die Welt – und damit auch die Wohnungswirtschaft. Eigenständig denkende Küchengeräte, smarte Lichtanlagen und energetisch effiziente Heiz-, Wasch- und Sicherheitssysteme sind nur einige von vielen nutzerorientierten Anwendungen, die eine umfassende Vernetzung ermöglichen. Die digitale Zentralisierung fortschrittlicher Haustechnologie ist obendrein noch benutzerfreundlich. Während der Zugfahrt den heimischen Staubsauger-Roboter auf Touren bringen? Mehr als ein paar Berührungen auf dem Smartphone sind nicht erforderlich. 

Gerade für Vermieter und Wohnungsunternehmen bietet das Internet der Dinge eine Menge Möglichkeiten. Instandhaltungskosten und Materialverschleiß sorgen nicht selten für enorme Kosten – smarte, sich selbst überwachende und vernetzte Gebäudetechnologien können dem vorbeugen. Um Innovationen und neue Konzepte auf diesem Gebiet zu fördern, hat Unitymedia zusammen mit der LEG Immobilien AG als größtem Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen den Ideenwettbewerb „Smart Living“ auf der Breitband-Fachmesse ANGA COM ausgerufen. Dort traten ActAqua mit PAUL und Dynamic Components mit ZIFA in zwei spannenden Vorträgen
gegeneinander an. 

Sascha Müller präsentiert PAUL

ActAqua: Wer ist PAUL? PAUL ist kein Mensch, sondern ein System aus Smartventilen
und intelligenter Gebäudeleittechnik. Welchen Nutzen erfüllt PAUL? In Deutschland sind Mieter und Wohnungseigentümer stets darauf bedacht, Wasser zu sparen. Das hat zwar Vor-, aber auch Nachteile. Vor allem lagern sich in den Wasserrohren Sedimente und Rostpartikel ab, der darin entstehende Biofilm ist ein Paradies für Bakterien und Legionellen. Gerade letztere können eine große gesundheitliche Bedrohung für die Bewohner darstellen. Sind Wasserleitungen eines Hauses teilweise zugewachsen, hat das Wasser in den oberen Etagen nicht mehr dieselbe Temperatur wie im Warmwasserspeicher im Keller. Unter diesen Umständen lassen sich die für Bakterienbildung günstigen Temperaturen fast nicht vermeiden. 

"PAUL ist ein digitaler Hausmeister."

Sascha Müller, Mitgründer von ActAqua

PAUL steuert schließlich Ventile in der Zirkulationsleitung des Wassers eigenständig und sorgt für Temperaturausgleich sowie Reinigung durch hydraulischen Druck, fertigt Datenprotokolle an und sendet automatische Fehlermeldungen. Das spart Prozessschritte, Energie und Kosten und beugt der Bildung von Ablagerungen und Bakterienansammlungen vor. Zudem macht PAUL die Spülung von Wasserständen bei leerstehenden Wohnungen überflüssig. "PAUL ist ein digitaler Hausmeister", so Vortragsredner und ActAqua-Mitgründer Sascha Müller. 

Dynamic Components: Wer schon einmal vor einem ausgefallenen Aufzug stand, kennt die
Verärgerung über das bevorstehende Treppensteigen. Ein nicht funktionsfähiger Aufzug kann jedoch auch gerade für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Lastentransporte eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen. Und je höher das betroffene Gebäude, desto größer die Belastung für die Bewohner. Das System ZIFA kann da in Form eines kleinen Sensorkästchens Abhilfe schaffen. Auf dem Fahrstuhl angebracht zeichnet es Vibrationen, mechanische Geräusche, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Stromverbrauch auf und errechnet daraus den „Gesundheitszustand“ des Aufzuges, der sich sogar per Smartphone abrufen lässt. 

Michael Geisinger erklärt, wie Aufzüge "unsichtbar" werden.

Durch die gewonnenen Daten kann die Wahrscheinlichkeit eines Schadens prognostiziert werden. Eine prophylaktische Reparatur kann den tatsächlichen Ausfall verhindern, Einschränkungen vorbeugen und den Komfort der Mieterinnen und Mieter  sicherstellen. 

Das Gewinnerteam von ActAqua

So sehen glückliche Gewinner aus! Das Team von ActAqua hat das Rennen gemacht.

ActAqua mit PAUL hat sich gegenüber der Konkurrenz durchgesetzt und die oberste Stufe auf dem Siegertreppchen erklommen. Neben der Auszeichnung erwartet das Startup die Umsetzung ihrer Idee als Pilotprojekt, eine Kooperationspartnerschaft mit Unitymedia sowie ein maßgeschneidertes Führungskräfte-Coaching der LEG Immobilien AG. Doch die Jury, bestehend aus Ramona Klukas, Leitung Stabsbereich Bestandsintegration und Wohnstrategie bei der LEG Immobilien AG, Dr. Michael Henrich, Vice President B2B Products bei Unitymedia, und Hans Martin Czermin, Senior Vice President B2B und Wohnungswirtschaft von Unitymedia, hatte noch eine Überraschung in petto. Sie zeigte sich so beeindruckt von den Ideen beider Teilnehmer, dass sie auch Dynamic Components die Verwirklichung ihrer Idee als Pilotprojekt anboten. 

„Beide Preisträger treffen die Themen, die uns als kundenorientiertes Unternehmen bewegen, zielgenau“, so Ramona Klukas von der LEG. „Daher freuen wir uns als Innovationsführer der Branche sehr, solche jungen Vordenker nicht nur auszuzeichnen, sondern auch mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Das wird sicherlich für beide Seiten sehr spannend.“

Zum Interview mit ActAqua und Dynamic Components geht es hier.

 

 

© Unitymedia

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