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Shy Tech: Technik, die Verstecken spielt

Der Begriff Shy Tech - zu Deutsch "schüchterne Technik" - ist zunächst etwas verwirrend. Außerdem reimt er sich auf "High Tech" - das jedoch völlig zu Recht. Es handelt sich nämlich um zwei Seiten einer Medaille.

Sprachassistenten steuern unsere Haustechnik

Fast nicht mehr zu erkennen: Unter einem grauen Mäntelchen verbirgt sich ein Sprachassistent, der Musikanlage, Beleuchtung und mehr auf Zuruf steuert.

Normalerweise ist die Technik ja alles andere als schüchtern. Im Gegenteil, sie begegnet uns in allen Lebenslagen und Alltagssituationen.Neben Laptops und Smartphones sind heutzutage längst auch Armbanduhren,Fitnesstracker, Home-Entertainment-Systeme, sprachgesteuerte Musikboxen und vieles mehr rund um die Uhr vernetzt und einsatzbereit. Kein Wunder, dass die wenigsten da einen Überblick behalten, geschweige denn die Funktionsweisen moderner Technik vollumfänglich verstehen können – also das, was hinter dem Display passiert.

Shy Tech soll eben genau so gestaltet sein, dass kein Nutzer sich Gedanken um die Bedienung machen muss. Knöpfe und Schalter werden durch einen simplem Bedienmachanismus ausgetauscht. Dieser ist im besten Falle so unkompliziert, dass jeder ihn sofort verstehen und anwenden kann. Leiderist es damit selbst bei modernen Geräten oft nicht weit her: Wer sich heute das neueste Smartphone kauft, muss sich in die Nutzereinstellungen einarbeiten, sich mit den Möglichkeiten neuer Apps vertraut machen und womöglich sogar ein Online-Forum für technische Fragen aufrufen. Shy Tech soll - in ihrer Bestform- all das überflüssig machen.

Ein Beispiel gefällig? Bereits heute existiert die Möglichkeit, sich sogenannte RFID-Microchips ins Handgelenk implantieren zu lassen, mit denen man über elektromagnetische Wellen die eigene Wohnungstür öffnen kann. Schlüssel und Schloss sind nicht mehr nötig, es reicht, einfach die Hand vor die Türklinke zu halten, und Tür und Tor stehen offen. Auch Sprach- und Gestensteuerung werden immer wichtiger, je schlanker und intuitiver die Technik ausfallen soll. Nicht zuletzt Amazons Sprachsteuerungssystem Alexa ist seit einiger Zeit wortwörtlich in aller Munde und macht ausladende Stereo-Anlagen mit Drehschaltern und mehreren CD-Laufwerken überflüssig. Es reicht, Alexa den Song-Titel zuzurufen und sich bei Bedarf eine Anpassung der Lautstärke zu wünschen. Fertig.

Die Blütezeit von Shy Tech steht uns noch bevor. Umfangreiche Neuerungen leben von den vielen kleinen Innovationen, die täglich getätigt werden. Ebenso wie die meisten Megatrends der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist daher auch Shy Tech auf schnelles Internet und eine IoT-Infrastruktur angewiesen, eröffnet bei umfassender Vernetzung jedoch eine breite Palette an Möglichkeiten. Smart Homes, vernetzte Gebäudetechnik und zukunftsorientierte  Wohnkonzepte werden eines Tages Hand in Hand mit der schüchternen Techik gehen. Wer hätte gedacht, dass schüchtern so spannend sein kann? Aber stille Wasser sind bekanntlich tief.

 

© Getty Images

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