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Kein eigenes Büro: smart arbeiten im Co-Working Space

"The Ship" heißt ein Neubauprojekt in Köln, das einem immer flexibler werdenden Arbeitsmodell Rechnung trägt. Es wird eines von vielen neuen Gebäuden sein, die das Konzept des digitalen Büros umsetzt und so gerade die Start-up-Szene anspricht. 

Co-Working Spaces ersetzen das Büro

"The Ship" soll agiles, vernetztes Arbeiten fördern und den fließenden Übergang von Arbeits- und Privatleben in den Fokus rücken. So stehen vor allem die Bedürfnisse der Nutzer im Vordergrund. Neben einem Café, soll es eine Kita und einen Dachgarten geben. Vor allem aber wird das Gebäude vollkommen vernetzt sein. So heißt die Steuerungszentrale passend "Brain" - ein selbstlernendes System, das aus 2.500 Sensoren, mehr als 150 Zugangskontrollpunkten und 150 so genannter "Beacons" - kleine Sender und Empfänger auf Bluetooth-Basis - besteht. Beleuchtung, Sonnenschutz und Klimatechnik sollen autark gesteuert werden. Selbstverständlich erhalten alle Nutzer Zugang zu einem leistungsstarken WLAN. Der Zugang, Raumbuchungen, Medientechnik und das Desksharing selber werden über eine App gesteuert.

Innovationen dieser Art sind im Trend. Schließlich werden die Mietkosten für ein eigenes Büro immer höher. Zwar ist Deutschland immer noch moderat unterwegs, aber auch hier steigen die Preise. Städte wie London oder New York zeigen eindrucksvoll, welcher Kostenfaktor die Miete darstellt. So beträgt die Miete eines 600 m² großen Büros im Londoner Kreativstadtteil Shoreditch fast 70.000 Euro im Jahr). Eine Menge Holz für ein Start-up. Das Arbeiten im Co-Working-Space kann demgegenüber bis zu 50 Prozent Ersparnis bringen (Quelle: Knight Frank, 2016).

So überrascht es nicht, dass die Zahl derer, die sich für die Arbeit im Co-Working Space entscheiden von weltweit noch 21.000 Menschen im Jahr 2010 auf fast 1,7 Millionen im Jahr 2018 entschieden haben. Allein seit vergangenem Jahr ist das ein Zuwachs von fast 400.000 Menschen. Dementsprechend ist auch die Anzahl an verfügbarer Co-Working Spaces enorm angewachsen. Waren es 2010 weltweit noch 600, sind es heute rund 19.000 (Quelle: Deskmag, 2018). Führend ist übrigens -wenig überraschend - Asien, gefolgt von den USA. Europa befindet sich erst auf dem dritten Platz, wobei London mit Abstand die meisten Co-Working Spaces verfügt (Quelle: Instant Group, 2017).

Bevor man sich für ein eigenes Büro außerhalb der heimischen vier Wände entscheidet, sollte sich jeder Start-upper überlegen, ob Co-Working nicht eine passende Alternative darstellen kann. Schließlich kann es nicht nur ökonomischer sein, sondern auch wie "The Ship" mit allem ausgestattet sein, was modernes Arbeiten verlangt. 

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© Getty Images

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